Trotz Corona passiert einiges beim Karneval und beim Gesang.

Wer hätte gedacht, dass diese merkwürdige Zeit enorme kreative Kräfte freisetzt?

Unserer Faschingsabteilung ist es gelungen, trotz der massiven Einschränkungen ihre aktiven Mitglieder durch verschiedenste Aktionen an das gemeinsame Lachen und Feiern zu erinnern. Die normalerweise aufregende und langwierige Vorbereitung auf das Highlight des karnevalistischen Jahres konnte nicht in gewohnter Weise stattfinden. Faschingsumzug, Kostüme, Spaß und Heiterkeit ließen sich in diesem Jahr gezwungenermaßen aber auch einmal anders präsentieren...

… denn wie es so schön heißt: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

So gab es u. a. bei den „Foxies“ einen Fasching aus der Tüte und die „Garde“ erinnerte in den sozialen Medien an die vielen schönen Erlebnisse in den vergangenen Kampagnen.

Die Sängerinnen und Sänger von VocalSound blieben und bleiben gesanglich leider weiterhin stumm. Es trällert wahrscheinlich jeder solistisch unter der Dusche oder im Auto, aber an gemeinsame aktive Gesangsproben ist derzeit nicht zu denken. Probelokale sind geschlossen, die Turnhalle darf aufgrund strengster Auflagen nicht genutzt werden und für das Singen im Freien war es einfach noch viel zu kalt und dunkel. Wo bleibt da die Perspektive? Wir wollen alle keine unnötigen Risiken eingehen, aber wir vermissen das Singen und die Gemeinschaft sehr. Für ersteres laufen zumindest schon intern Planungen mit den Chorleitern wie ein Wiedereinstieg laufen könnte. Noten werden gesichtet, Stimmbildungsübungen wieder hervorgeholt und manche Aufnahme erneut gehört und verschickt. Das gemeinsame Quatschen und Klönen läuft über regelmäßige Zoom-Meetings zur normalen Probezeit. So trafen wir uns am Rosenmontag mit Sekt und Kostüm zum gemeinsamen Anstoßen. Sicherlich haben momentan viele keine Lust mehr auf noch eine Videokonferenz oder ein Online-Meeting, aber danach ist man trotzdem froh, noch einmal ein Lebenszeichen voneinander bekommen zu haben.

Wir warten alle auf die Rückkehr ins reale Leben mit Gesang, Gemeinschaft und Spaß ohne tausend Auflagebremsen. Wäre doch bestimmt schön, noch einmal Tulpen aus Amsterdam in Amsterdam zu singen, oder?

Mit viel Engagement und unter Vorlage von Hygienekonzepten startete der Traditionschor unter Leitung seines Chorleiters Hubert Kleinmichel im Juli des vergangenen Jahres mit Chorproben im Freien und später in der Sport- und Kulturhalle in Dutenhofen. Auch wenn sich das Singen durch die einzuhaltenden Abstandsregelungen schwierig gestaltete, machte es doch allen viel Freude wieder aktiv zu sein. Bis Mitte Oktober der erneute Lockdown auch die Chor-Welt wieder zum Erliegen brachte. Trotzdem sehen wir hoffnungsvoll in das neue Jahr und freuen uns auf baldige gemeinsame Chorproben.

Die Stimmen haben zwar durch das fehlende Training etwas gelitten, aber wir sind sicher, dass wir das durch intensive Probenarbeit wieder aufholen können und freuen uns wieder auf eine möglichst vollzählige Teilnahme der Aktiven wie vor der Corona-Pandemie.

Lasst uns mit unserem Singen vielen Zuhörern, aber auch uns selbst, wieder viel Freude bereiten, denn Singen verbindet, hält jung, froh und ist gesund!


 
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